Detektei

Detektei im Aufwind

Die Detektei im Aufwind - so könnte man sagen, denn jede wirtschaftliche Lage hat ihre Gewinner und ihre Verlierer. Zufällig traf ich letztens einen Bekannten, den ich lange nicht mehr gesehen hatte und fragte ihn, was er den jetzt so mache. "Ich arbeite bei einer Detektei", erzählte er stolz. Ich guckte ganz verdutzt und sagte: "Du bist doch Schlosser?" "Jetzt nicht mehr.", schmunzelte er und erzählte mir, dass er nach langer Arbeitslosigkeit einen Job bei einer Detektei angenommen hätte.

Die Aufgaben einer Detektei umfassen unter anderem Informationsbeschaffung, Mitarbeiterobservation, Schuldnerermittlungen, Vermögensrecherchen und Videoüberwachung.

Sein neuer Arbeitgeber hat sich darauf spezialisiert, für seine Kunden Schwarzarbeiter aufzustöbern und denen ihre unlautere Tätigkeit nachzuweisen. Viele Aufträge der Detektei stammen von Firmenchefs, die vermuten, dass ihre vermeintlich kranken Arbeitnehmer die Zeit nutzen, um ihre Arbeitskraft entweder bei eigenen Renovierungsarbeiten oder für Geld als Schwarzarbeiter einzusetzen.

"Mittlerweile bekommt die Detektei auch einige Aufträge von der öffentlichen Hand.", erzählte er mir flüsternd. Er wollte damit sagen, dass die Detektei auch beauftragt wird, Arbeitslose zu kontrollieren und ihnen ein mögliches Fehlverhalten nachzuweisen, um sie so aus dem Leistungsbezug zu verbannen. Weder braucht man für diese kontrollierenden Tätigkeiten eine besondere Ausbildung, noch eine besondere Begabung. Viel Geduld und ein Fotoapparat sind das einzige Rüstzeug, das ein Detektiv wirklich braucht, informierte mich mein Bekannter.

Die tägliche Arbeit in einer Detektei ist nicht spannend oder interessant, und manchmal rege ihn das schon auf, anderen nachzuspionieren.

Ausführliche Informationen finden Sie bei der Detektei CONTECTA.

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