Produktionskosten sparen mit Outsourcing

Immer mehr Firmen wollen Kosten sparen und nutzen besonders bei der Softwareentwicklung das "Offshore Outsourcing". Das bedeutet, dass die Entwicklung von Software in Ländern ausgeführt wird, die ein niedrigeres Lohnniveau haben, aber qualifizierte Arbeitskräfte haben. Klassische Outsourcing-Länder sind Indien und China. Inzwischen gibt es auch immer mehr Nachfrage nach "Nearshore Outsourcing", das bedeutet, dass das Outsourcing in Nachbarländern erfolgt. Für Europa sind das Polen, die Ukraine und weitere osteuropäische Staaten.

Nachdem weltweite Unternehmen, wie Microsoft, SAP, IBM und Siemens schon seit langer Zeit Outsourcing betreiben, wird es inzwischen auch für KMU erschwinglich und einfacher, die gleichen Einsparpotentiale zu nutzen.

Bei einem straffen Projektmanagement sind Einsparungen bis zu 70% im möglichen Bereich, (im Vergleich zu den Produktionskosten in Deutschland). Dieser Einsparung kann aber nur erreicht werden, wenn man gut informiert und gut vorbereitet in das Projekt einsteigt.

Immer mehr Softwareentwicklungsfirmen aus Billiglohnländern gründen Büros in Deutschland und Amerika, die als Bindeglied zwischen den Programmierern und den Auftraggeber dienen. Im besten Fall sind diese Berater Muttersprachler des jeweiligen Auftraggeberlandes. Dadurch werden auch die Vertragsverhandlungen und später die Detailbesprechungen leichter.

Bei der Auswahl des richtigen Partners kann helfen, wenn man auf Zertifizierungen achtet: zum Beispiel: ISO-9001:2000, CMMI Level 4. Diese Zertifizierungen bieten zwar keinen hundertprozentigen Schutz, aber sie geben einen Anhaltspunkt über die Qualitität der Arbeit bzw. des Unternehmens.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass man sich die Kosten bzw. Einsparungen genau durchrechnen muss. Denn Offshore Outsourcing lohnt sich nicht für jedes Projekt, aber bei Projekten, die optimal geeignet sind, ist das Einsparungspotential sehr hoch.

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