Honig

Das Wort Honig leitet sich ab vom altdeutschen honang. Honig ist das Nahrungsmittel der Bienen und wird von diesen aus dem Nektar von Blüten hergestellt. Bienen lagern den Honig in den Waben der Bienenstöcke ein. Der Mensch dagegen lagert den aus den Waben gewonnenen Honig in der Regel in einem Glas ähnlich wie Marmelade.

Der Honig ist eine Flüssigkeit, die von relativ flüssig über dickflüssig bis zäh sein kann. Augrund des hohen Zuckergehaltes schmeckt Honig ausgesprochen Süß. Neben diversen Arten Zucker enthält Honig in der Regel 15 - 21 Prozent Wasser. In Ausnahmefällen sowie beim Heidhonig kann dieser Wert schon einmal Richtung 21 Prozent ausreißen. Neben Zucker und Wasser enthält der Honig auch noch Inhaltsstoffe wie Enzyme, Vitamine, Aminosäuren sowie Pollen und Mineralstoffe. Aufgrund dieses Sachverhaltes gilt Honig im Allgemeinen als sehr gesundes Lebensmittel. Zuweilen wird er deshalb auch als Süßungsmittel anstelle von Zucker verwendet.

Augrund von EU- und nationalen Verordnungen darf dem Lebensmittel Honig weder etwas entzogen noch etwas hinzugefügt werden. Deshalb handelt es sich hierbei um ein 100 Prozent natürliches Lebensmittel.

Da es sich bei richtigem Honig um eine Rohkost handelt, dürfen Säuglinge unter 12 Monaten auch keinen Honig zu sich nehmen. Naturvölker verstoßen gegen diese Regel, ohne dass dies zu schädlichen Folgen führt. Vergiftungen von Kleinkindern durch Honig sind in der Literatur nicht belegt.

Ein besonderer Vorteil von Honig als Brotaufstrich ist der, dass Honig nahezu nie schlecht wird. Archäologen haben Honig in Pharaonengräbern gefunden, der noch genießbar war. Besonders zu empfehlen ist Honig auf einem Mohnbrötchen mit nicht zu wenig guter Butter.

Klaus-Martin Meyer
(Sweets for my Sweet, Sugar for my Honey)

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