Teesorten im Überblick
Tee ist weltweit eines der beliebtesten und bekanntesten Getränke überhaupt. Während in Europa der Tee eher als Genuss zwischendurch angesehen wird, ist der Tee in vielen Teilen Afrikas und Asiens traditionelles Nationalgetränk. Die meisten Teesorten stammen aus dem asiatischen Raum, in dem auch heute noch größtenteils der Teeanbau erfolgt. Es gibt unzählig viele Tee-Sorten, wobei streng genommen nur Schwarz- und Grüntee, die aus der Teepflanze hergestellt werden, als Tee bezeichnet werden dürfen. Kräuter- und Früchteteemischungen sind genau genommen nur teeähnliche Mischungen.
Man unterteilt die Tee-Sorten nach ihrem Anbaugebiet, wobei überwiegend drei Teesorten die bekanntesten - unterschieden werden: Assam, Ceylon und Darjeeling. Assam ist ein Tee aus Ostindien, der durch seinen kräftig-würzigen Geschmack besonders besticht. Auch Ceylon, ein Tee aus Sri Lanka, ist wegen seines intensiven herben Aromas mit leicht zitroniger Note sehr beliebt. Der hingegen im Geschmack milde und feine Darjeeling stammt aus dem Himalaya-Gebiet (Nordindien). Alle drei Tee-Sorten sind dem Schwarztee zuzuordnen, dem Tee, der weltweit am meisten getrunken wird. Grüner Tee wird aus der gleichen Teepflanze wie schwarzer Tee hergestellt, nur wird der grüne Tee bei der Verarbeitung nicht fermentiert.
Die drei wichtigsten grünen Tee-Sorten sind Bancha, Gunpowder und Sencha. Der japanische Bancha Tee schmeckt für den europäischen Geschmack herb, fast schon leicht grasig, hat jedoch eine scheinbar positive Wirkung bei Krebserkrankungen. Gunpowder, der grüne Tee aus China, ist in seinem Aroma etwas kräftiger als Bancha. Seine Blätter werden zu Kugeln aufgerollt, die Munition ähnelt daher der Name dieses Tees. Sencha ist der Tee, der bei den Japanern zu den Favoriten zählt. Neben seinem herben Aroma schmeckt der Sencha auch etwas süßlich. Werden Grünteemischungen Aromen, wie zum Beispiel frische Blüten hinzu gegeben, spricht man von so genannten aromatisierten Tees. Hierzu zählt beispielsweise Jasmintee oder Rosentee.
Auch Aromen in Form von Früchten oder künstlichen Komponenten wie Mandel oder Schokolade können Schwarz- und Grüntees hinzugefügt werden. Als so genannten Rauchtee hingegen bezeichnet man Teesorten, deren Blätter während des Trocknungsprozesses nach der Ernte mit harzhaltigem Holz geräuchert werden. Diese Prozedur verleiht dem Tee einen besonders intensiven, kräftigen Geschmack und Duft. Wird ein Tee als Flugtee bezeichnet, so wurde er bereits kurz nach der Ernte exportiert in die Verkaufsregionen dies garantiert die Frische des Tees, der bei manchen Teesorten ausschlaggebend für den guten und einzigartigen Geschmack ist.
Schwarzer Tee und Grüntee, in welcher Mischung auch immer, besitzen zahlreiche positive Eigenschaften, die zur Gesunderhaltung und sogar Heilung des Körpers beitragen. Je nach Ziehdauer beleben sie oder entspannen.