Gasspartipps - So schonen Sie Geldbeutel & Klima

Viele Verbraucher wollen ihren Gasverbrauch senken um ihren Geldbeutel zu entlasten. Zudem ist bei vielen Verbrauchern ein gesteigertes Bewusstsein dafür erkennbar, das jeder Einzelne durch Energieeinsparungen aktiv den Klimaschutz fördern kann.


Ebenfalls wollen viele Verbraucher verärgert durch die Welle der Gaspreiserhöhungen vieler Anbieter ihren Gasanbieter im Jahr 2010 wechseln. Gaspreise vergleichen kann man über das Internet anhand von Gastarifrechnern sehr einfach.


Aber immer noch gilt: Das umweltfreundlichste Gas ist dasjenige, das überhaupt nicht verbraucht wird. Der Gasverbrauch kann bei Beachtung einiger Tipps merklich abgesenkt werden, was sowohl die Umwelt als auch dem Geldbeutel entlastet.

Im Folgenden finden Sie einige nützliche Tipps zum Gas sparen:


1. Dämmung


Durch Dämmung können Sie das Entweichen warmer Luft vermeiden.

Selbstklebende Dichtungen für Fenstern und Türen bekommt man für wenige Euro im Baumarkt und helfen deutlich die Schwachstellen der Wohnung abzudichten. Besonders ältere Fenster lassen oftmals kalte Zugluft in die beheizten Räume und sorgen somit für eine erhöhte Gasrechnung.


2. Warmwasser


Heizung und Warmwasser verursachen über 90% des Gasverbrauchs.

Die Wassermenge die für ein Vollbad verwendet werden muss, reicht ungefähr dreimal zum Duschen aus. Sparprogramme bei Geschirrspüler und Waschmaschinen brauchen deutlich weniger Wasser. Ebenfalls sollte man normal verschmutzte Wäsche nicht auf zu hohen Temperaturen waschen. Oft reichen 40 Grad aus. Die Warmwassertemperatur sollte im Hausgebrauch generell 60 Grad nicht übersteigen. Wenn Sie die Wasserhähne auf kalt eingestellt haben können Sie zusätzlich Geld einsparen.


3. Achten Sie auf die richtige Raumtemperatur


Jedes Grad weniger spart ca. 6 % an Heizkosten ein.

Nicht in jedem Raum sollte die gleiche Temperatur eingestellt werde. Während im Wohnzimmer eine Temperatur zwischen 19 bis 21 Grad empfohlen wird, reichen im Schlafzimmer auch 17 Grad aus. In der Küche reichen ebenfalls niedrigere Temperaturen aus, da durch Backofen, Spülmaschine und Herd zusätzlich Wärme an die Umgebung abgegeben wird. In der Nacht kann die Heizung generell stark herunter gedreht werden. Da jeder Mensch ein anderes Temperaturempfinden besitzt, muss dies natürlich auch berücksichtigt werden. Deswegen lautet das Motto: Gaskosten sparen, aber die Wohnung nicht zu kalt werden lassen.


4. Gas sparen: Fenster und Türen abdichten


Durch Dämmung können Sie das Entweichen warmer Luft vermeiden.

Selbstklebende Dichtungen für Fenstern und Türen bekommt man für wenige Euro im Baumarkt und helfen deutlich die Schwachstellen der Wohnung abzudichten. Besonders ältere Fenster lassen oftmals kalte Zugluft in die beheizten Räume und sorgen somit für eine erhöhte Gasrechnung.


5. Heizungsanlage modernisieren


Neue Heizungsanlagen können sich schon nach einigen Jahren amortisieren.

Wenn ihre alte Heizungsanlage schon älter als 15 Jahre ist, haben Sie gute Chancen durch eine neue Anlage bares Geld zu sparen. Energiesparende Heizungsanlagen sind deutlich energieeffizienter, so dass sich enorme Einsparpotentiale ergeben. Empfehlenswert sind besonders Erdgas Brenngeräte, da diese auch die Wärme des Abgases nutzen


6. Richtiges Lüften


Regelmäßiges richtiges Lüften spart Heizkosten.

Statt die Fenster über längere Zeiträume gekippt zu lassen, sollte kurz und kräftig mit komplett geöffneten Fenstern gelüftet werden. Am besten ebenfalls die Türen öffnen, so dass in der Wohnung ein Durchzug entsteht. 5 - 10 Minuten reichen meist vollkommen aus um einen vollkommenen Luftaustausch zu gewährleisten. Dies sollte man 3 - 4 Mal täglich wiederholen. Durch die kurzen Lüftungen wird verhindert, dass die ganze Wohnung auskühlt. Die ursprüngliche Zimmertemperatur ist schnell wieder erreicht. Richtiges Lüften ist ebenfalls wichtig um zu hohe Luftfeuchtigkeit aus der Wohnung zu führen. Richtiges Lüften hilft somit Schimmel zu verhindern und senkt die Heizkosten erheblich.


7. Wärmestau vermeiden


Heizkörper müssen die warme Luft frei an die Umgebung abgeben können.

Heizkörper sollten nicht unnötig mit Einrichtungsgegenständen zustellt werden. Optimal ist es, wenn die Wand hinter dem Heizkörper noch zusätzlich gedämmt wird, so dass keine Heizwärme verloren gehen kann.

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