Hanfige Gourmet-Schokolade nicht nur für schräge Vögel
Während die Osnabrücker immer noch auf die Mitte des Jahres 2003 vollmundig angekündigte Hanfschokolade von Leysieffer warten und langsam den Eindruck bekommen, die Ankündigung des Medien erprobten Axel Leysieffer war nur ein Werbegag, um ungeduldige Schokoladenfans in den eigenen Laden also in das Stammhaus in der Hansestadt Osnabrück zu locken, sind die Hanffans aus Österreich schon einen gewaltigen Schritt weiter.
In der Schokoladenmanufaktur Zotter (www.zotter.at) werden bereits Hanfschokoladen auf allerhöchstem kulinarischem Niveau hergestellt. Die Schokoladen von Zotter sind handgeschöpft und werden nur mit qualitativ hochwertigen Inhaltstoffen schonend hergestellt. Durch feine Gewürze und außergewöhnliche Geschmacksverbindungen werden sehr originelle Schokoladen produziert. Da wird auch vor kulinarischen "Provokationen" nicht zurückgeschreckt. Man denke nur an Spargel-Schokolade!
Die erste Hanf-Variante heißt "Hanf und Mocca" und die zweite "Für schräge Vögel". Die zugegebener Maßen nicht ganz billigen Schokoladen werden mit dem unkonventionellen Gewicht von 70g pro Tafel abgepackt. Aber wer die verputzt hat, ist pappsatt und kann sich wirklich vergnügt den Bauch reiben in der sicheren Gewissheit etwas Wunderbares auf der Zunge gehabt zu haben. Wer diese Schokolade genießen darf, wird alles, was er bis dato in Sachen Hanfschokolade probiert hat, auf der Stelle und zu Recht vergessen! Denn was da den Hanffans bisher selbst unter dem Sigel "Echte Schweizer Schokolode" dargeboten wurde, ist eher als Vergewaltigung der ernährungsphysiologisch wertvollen Hanfsamen zu verbuchen.
Betrachtet man die schwarze Hanf-Mocca-Schokolade, wie sie ausgepackt aber noch ungegessen in ihrer Silberfolie liegt, könnte man übrigens noch auf ganz andere Gedanken kommen. Diese kleine Anspielung zum Schluss wird der geneigte Leser verzeihen!