Hanf: Neuigkeiten aus Asien und Europa

Australien/China: Pazifische Hanfconnexion

Die Firma Agrifibre Industries aus Bundaberg in Queensland erntete Mitte November 34 verschiedene Hanfsorten auf Versuchsflächen und plant im kommenden Jahr einen Anbau auf 500 Hektar. Nach Angaben des Geschäftsführers Jim Hall existiert besonders in Richtung der asiatischen Tigerstaaten ein beachtliches Exportpotenzial für Hanffasern. Großes Interesse komme von chinesischen Firmen, die in der Vergangenheit zu den wichtigsten Hanfexporteuren gehört haben. Diese Firmen sind daher an langfristigen Lieferverträgen mit der Agrifibre Industries interessiert. Auch japanische Firmen, die traditionell von Chinesen beliefert werden, stehen in Kontakt mit den Australiern. Um genau diese Märkte bedienen zu können, sucht die ebenfalls australische Hanffirma Ecofibre Industrie Ltd. auch in Europa noch kurzfristig Investoren. Wie groß das Potential der Hanfmärkte an sich in Australien eingeschätzt wird, belegt die Tatsache, dass ein großer an der Australian Stoch Exchange notierter Konzern Interesse an einer substanziellen Beteiligung an EcoFibre Industries bekundet hat. Außerdem will sich der wichtigste einheimische Flachsproduzent "The Flax Company of Austrialia" in Zukunft vermehrt mit der ertragreicheren Hanfpflanze beschäftigen.
Quelle: EcoFibre Industries

Kommissar der niederländischen Königin eröffnet neue Verarbeitungsstraße für Faserhanf in Oude Pekela

Der Kommissar der Königin der Provinz Groningen, Herr Drs. H. Alders, nimmt die neue Anlage von HempFlax am Donnerstag, den 28. November 2002, in Oude Pekela in Betrieb. Die neue Anlage ist eine der größten und innovativsten Faseraufschlussbetriebe von Hanf in Europa.
HempFlax führte im Jahre 1994 den Anbau und die Verarbeitung von industriellem Hanf in dien Niederlanden wieder ein. In den vergangenen Jahren entwickelte das Unternehmen ein neues, mechanisches Aufschlussverfahren für Faserhanfstroh in die vier Hauptprodukte: Bastfaser, Hanfschäben, Hanfsamen und Reststoffe (Hanfkompost). Durch die Steigerung der Verarbeitungskapazität wurde es für die Agrarbetriebe in der Region einfacher, auf die Hanfkultur umzusteigen.
Die neue Faseraufschlussanlage PL4 in Oude Pekela hat eine Kapazität von 7 Tonnen Hanfstroh pro Stunde und kann ununterbrochen betrieben werden. Die Anlage kann pro Jahr ein Areal von 5.000 Hektar Hanf verarbeiten. Damit ist HempFlax auf das anvisierte Wachstum des niederländischen Hanfanbaus vorbereitet.
Wie kein anderer Agrar-Rohstoff passt Faserhanf zu einer zeitgemäßen, nachhaltigen Umweltpolitik. Immer mehr Industrieunternehmen, wie z.B. die Automobil- und Bauindustrie, entdecken die Hanffaser als Alternative zu synthetischen Materialien, die die Umwelt erheblich stärker belasten.

Kontakt:
HempFlax B.V.
Abteilung Public Relations
Tel.: +31(0)10-221 01-43
Fax: +31(0)10-221 01-41
Mobil: +31(0)650-275700
E-Mail: renesauveur@hempflax.com

Klaus-Martin Meyer
Hyperaktivität und ADHS

Weitere Artikel in der Rubrik Hanf - Natur