Hanf ist überall drin!
Nachdem die Medien bereits unzählige Male erklärt haben, was sich alles tolles aus Hanf herstellen lässt, ist es mal wieder an der Zeit zu zeigen, dass Hanfprodukte bereits weiter verbreitet sind als man denkt.
Alles Käse?
Die Biokäserei Zurwies aus dem Allgäu stellt in idyllischer Lage aus 4000 Litern Milch täglich 22 verschiedene Weichkäsespezialitäten her. Und einen ökologisch korrekteren Käse kann man sicher kaum bekommen. Die Milch wird von 13 Biobauern aus der Region geliefert. Die Kühe werden logischer Weise artgerecht gehalten. Sie bekommen keine Futtermittel aus Dritt-Weltländern und auch keine genetisch manipulierte Nahrung. Auch Silage steht nicht auf dem Speiseplan.
Ein absoluter Hit im umfangreichen Käsesortiment ist Hanf-Cheese. Bei diesem Hanfkäse ist es wunderbar gelungen, die wertvollen Eigenschaften der Hanfsamen mit den Vorzügen guter Biomilch zu kombinieren. Dem Weichkäse mit Edelschimmel sind Hanfsamen und Blätter THC-armer Hanfsorten (selbstredend auch von Biolandwirten) beigemischt. Angesichts eines solchen Käses gerät garantiert jeder Gourmet ins Schwärmen. Bei diesem Leckerbissen darf man getrost seine Diät vergessen und derbe dick Butter auf's Brot schmieren. Oben drauf kommt dann eine nicht zu dünn geschnittene Scheibe Käse. Da Hanf-Cheese sehr mild ist, schmeckt er auch Leuten, die sonst eher keinen Weichkäse mögen. Kaufen kann man den Käse in Bioläden oder auch über das Internet bei allesbiokaese.de.
So ein Armona....
Hanffans haben den Fehler in der Kaffeewerbung mit der roten Tasse bereits erkannt. Es ist vom falschen Kaffee die Rede. Zwar ist Harald Schmidt zu Recht sprachlos. Aber eigentlich hätte er den echten Hanfkaffee aus Kanada loben sollen. Da wäre ihm sicher nicht nur die Sprache, sondern auch noch die Spucke weg geblieben. Wenn man den erwähnten Hanf-Chese aus dem Allgäu zum Frühstück kredenzt bekommt, sollte man den Tag auf jedem Fall auch mit einem angemessenen Kaffe beginnen.
Was könnte da geeigneter sein als der Hemp Coffee von der kanadischen Firma Canolio. Hierbei handelt es sich um eine angenehm milde Mischung aus kolumbianischen Hochlandkaffeebohnen und schonend gerösteten Hanfsamen. Das Ergebnis läßt sich sehen. Jedoch sollte man entgegen den Dosierungsanweisungen auf der Verpackung doch etwas großzügiger mit dem Portionslöffel sein als bei normalem Kaffee. Selbst wenn das Gebräu dann etwas stärker wird. Man kann selbiges mit ruhigem Gewissen genießen. Schließlich liefern die Hanfsamen gesunde ungesättigte Fettsäuren. Mit Hilfe von Hemp Coffee kann man endlich eine täglich Drogendosis ohne Reue zu sich nehmen.
Blaues Wunder
Wer hätte gedacht, dass man durch die Verwendung von Hanfprodukten sogar sein blaues Wunder erleben kann? Dies ist spätestens durch die Hanffarben von Canjamo möglich. Canjamo stellt umweltfreundliche Farben, Lasuren und Pinselreiniger auf Basis von Hanföl her, die sich im privaten wie im professionellen Bereich bei Handwerkern bewährt haben. Ein wesentlicher Vorteil von Hanföl ist, dass diese sehr schnell und sehr tief selbst in feinste Ritzen einzieht. Ein Langzeitwitterungstest über mehr als zwei Jahre (drei Winter), belegte die hohe Witterungsbeständigkeit der Hanffarben. Canjamo bietet 20 verschieden Farben seiner Holzlasur an. Die Produkte enthalten keinerlei giftige Inhaltsstoffe und sind nach der Trocknung unbedenklich für Mensch und Tier. Beim Innenanstrich sollte besonders im Kinderzimmer auf die Verwendung von Farben Wert gelegt werden, welche die Gesundheit nicht negativ beeinflussen. Hierfür ist die hochdeckende Emulsionsfarbe für den gesamten Innenbereich von Canjamo genau das richtige Produkt. Es lassen sich sämtliche Oberfläche (Putz, Tapete, Gips, Holzplatten etc.) wie gewohnt anstreichen. Da die Farben ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe aufweisen, geht von den Farben keinerlei Gefahr aus. Bei solchen handfesten Argumenten für die Hanffarben werden die Hersteller konventioneller Farben sicher bald ihr blaues Wunder erleben.
Guten Rutsch
Besonders pikante Produkte aus Hanföl kommen über den großen Teich aus Kanada nach Europa und wie man hört demnächst auch aus der Schweiz. Die Rede ist von Gleitmitteln. Ja, lieber Leser, Sie haben richtig gelesen. Es handelt sich genau um diese Art von Produkte, die man in der Regel in neutraler Verpackung ins Haus geschickt bekommt. Gleitmittel finden vermutlich ihre ausschließlich Anwendung in einer phantasievollen Bereicherung des Liebesspiels. Denn wer braucht so etwas schon tatsächlich? Pionier bei diesen Produkten ist Lovenest einem Hersteller natürlicher Gleitmittel. Dieser scheint seine Sache sehr gut zu machen. Immerhin standen die Kanadier schon in Kontakt mit dem deutschen Anbieter Orion. Lovenest liefert Hanfgleitmittel in diversen Geschmacksrichtungen. Wofür ist wohl der Erdbeergeschmack gedacht?
Einen anderen Weg geht Canolio mit seinem neuen Produkt SexyGanja. Dieses wird auf Basis homöopathischer Verfahren hergestellt. Es soll nicht nur beim Gleiten helfen, sondern auch die Libido begünstigen und bei Frigidität, Impotenz und vorzeitigem Ergüssen helfen. Wer damit Probleme hat zahlt gern die 9,99 $, aber wer hat das schon? SexyGanja zeigt, dass Hanf nicht nur überall drin ist, sondern dass man mit Hanf auch überall rein kommt!
Klaus-Martin Meyer
www.bonn-heizung.de