Juristisches Hick-Hack um Hanfeis
Legaleis aus Hanf-Milch!
Der Österreicher Christian Frenkenberger freut sich über erfolgreiche Exporte seiner Hanf-Milch. Ganz im Gegensatz zu ultra-konservativen Tugendwächtern aus dem benachbarten Bayern. Die steigenden Exporte in den Freistaat Bayern sind auch einer Lenggrieser Eisdiele zu verdanken, die für originelle Eissorten bekannt ist. Neben Caipirinha-, Weißbier- und Red-Bull-Eis gibt es auch das "Legaleis", hergestellt aus der Österreichischen Hanf-Milch und hat sich bereits zu einem überregional bekannten Verkaufsschlager entwickelt. Das die Eisdiele sich zu allem Überfluss auch noch "Da Eis-Dealer" nennt, sei nur am Rande erwähnt.
Der provokative Name "Legaleis" brachte das Jugend- und Gesundheitsamt auf den Plan. Der Eisdealer wird schikanös oft überprüft und der Fall ist schon beim LKA in München gelandet. Der Hersteller Frenkenberger versteht die Welt nicht mehr. Sind doch seine Produkte von einem Professor für Lebensmittelchemie entwickelt worden und aus staatlich zugelassenen Hanfsamen hergestellt. Aber vermutlich sitzt da im LKA ein anarchistischer Bayer, der als Agent provocateur nur etwas Werbung für Hanfmilch und eine Eis-Diele machen will!!!
Hanfeis in Russland verboten
Auch in Russland ist es offensichtlich nicht ganz so einfach Eis zu verkaufen, sofern man sich dabei Anspielungen in bezug auf bestimmte Genussmittel bedient. Ein Gericht im Süden Russlands verbot Ende des Jahres zwei Eiskrem-Sorten aus der Ukraine, wegen der originellen Namen "Deine Hanfdosis" und "Poppy Fun". Zwar konnten in Untersuchungen keinerlei illegale oder psychoaktive Substanzen nachgewiesen werden, die Produktnamen - so dass Gericht - könnten jedoch das Interesse an Drogen hervorrufen. Da stellt sich die Frage, ob russische Gerichte auch schnöde Mohnbrötchen ob ihres provokativen Namens verbieten?
Klaus-Martin Meyer
Jagos & Jagos