Hanfige Neuigkeiten aus Amerika und Rumänien

Pierre Cardin geht mit Hanf ins Bett!

Nach Angaben des Newsletters der "Hemp Industries Association" legt sich der bekannte Designer buchstäblich mit Hanf ins Bett. Weil er jedoch um seine Gesundheit besorgt ist, nimmt er keineswegs das Risiko in Kauf, dass ein Joint das Schlafzimmer entzünden könnte. Vielmehr verkauft der Couturier in seinen Geschäften in Europa teure Bettwäsche aus feinster Hanffaser. Dabei sind drei Varianten im Angebot: weiß, grau und grüne Bettlaken. Hergestellt werden die Laken offenbar in China.

Rumänien: Hanfbauern leiden unter Anti-Drogenpolitik

Die groteske rumänische Rechtslage hervorgerufen durch laufende Gesetzesänderungen im Betäubungsmittelbereich hat zu einer fundamentalen Verunsicherung der Hanfanbauer in Rumänien geführt. Nach Aussagen der rumänischen Landwirtschaftsministerin Elena Tatomir sei der Hanfanbau in Rumänien zwischen 1990 und 2003 von 50.000 auf 2.000 Hektar zurückgegangen. Hierdurch sei Rumänien von einem Hanfexporteur zu einem Importeur geworden. Viele Landwirte haben angesichts von Gefängnisstrafen, die drohen wenn harmlose Faserhanffelder als teuflische Drogenkulturen angesehen werden, resigniert aufgegeben. Von ehemals 28 Hanf verarbeitenden Betrieben seien lediglich zwei verblieben. Die Ministerin will in Zukunft den Hanfanbau landwirtschaftlicher Kleinbetriebe durch direkte Subventionen sowie durch subventionierte Bankkredite fördern.

USA: Duschvorhänge aus Hanf

Nach Aussagen eines Artikels in der Rubrik "Living" des Internetdienstes Cleveland.com hat ein Duschvorhang nicht nur einen handfesten Nutzenaspekt zu erfüllen, sondern in selbigem manifestiere sich auch eine Modeaussage. Das "Blatt" zitiert einen Service-Manager des bekannten Einrichtungshauses "Bed, Bath & Beyond" wonach Kunden zwischen 20 und 100$ in Duschvorhänge investieren, wobei die meisten zwischen 30 und 50$ kosten. Puristen und umweltorientierte Kunden ziehen nach Angaben von Cleveland.com Duschvorhänge aus Hanf vor, deren Preise zwischen 60 und 80 $ angesiedelt seien. Die Hanffasern seien zudem sehr widerstandsfähig gegen Stockflecken und Bakterien. Aufgrund der Fähigkeit der Hanffaser Feuchtigkeit aufzunehmen, soll man sich mit einem Duschvorhang aus Cannabis sativa angeblich sogar eine Lüftung im Badezimmer sparen können. Wer hätte gedacht, dass Hanf auch mal den Dunst verhindert?

Klaus-Martin Meyer
Rucksäcke

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