Vom Nutzen des Rucksacks
Der Rucksack ist der ständige Begleiter des modernen Großstadtnomaden, insbesondere dann, wenn er auf dem Fahrrad daherkommt. Ein guter Rucksack kann aus vielen Materialien hergestellt sein. Der Mainstream geht freilich in die Richtung der strapazierfähigen Kunstfaser, während ein besonders edler Rucksack eher aus hochwertigem Leder besteht. Aber es kommen inzwischen auch Naturtextilien zum Einsatz bei der Produktion der wichtigsten Form der Tragetasche.
Die größten Vorteile kommen dem Rucksack zu, wenn man die Hände frei haben muss. Das gilt wie bereits erwähnt für Fahrradfahrer oder auch für Menschen, die einen Kinderwagen schieben müssen, der unterhalb der Liegefläche nicht genügend Stauraum bietet.
Beim Kauf eines Rucksacks sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Trageriemen extrem sorgfältig und solide verarbeitet sind. Zudem ist es ein absolutes Muss, dass die Träger gepolstert sind. Sind diese beiden Voraussetzungen erfüllt, dann braucht man sich nicht zu scheuen, mit dem Rucksack auch schwere Lasten, wie ein Sixpack Bier zu transportieren, ohne dass der Rucksack oder dessen Inhalt unfreiwillig in die Binsen gehen, oder dass einem die Riemen unter der schweren Last in die Schultern schneiden.
Fahrradfahrer können beim Kauf der Rucksäcke zudem darauf achten, dass auf der Oberfläche Katzenaugen (Reflektoren) angebracht sind, so dass die Tragetasche auch noch zur Verkehrssicherheit beiträgt. Wer sehr viel unterwegs ist, kann auf Wasser abweisende Synthetikmaterialien zurückgreifen oder aus Rucksäcke aus Hanf, weil die Hanffasern bei Feuchtigkeitsaufnahme expandieren, so dass diese durch das Anschwellen der Fasern hinreichend "wasserdicht" werden. Schöner sind die Rucksäcke aus Naturfasern auf jeden Fall und waschen kann man diese auch.
Klaus-Martin Meyer