Pink Floyd

Die britische Rockband Pink Floyd ist eine der erfolgreichsten Musikgruppen aller Zeiten. Die 1965 gegründete Band wurde als Trendsetter einer ganzen Anzahl von Musikrichtungen bezeichnet. Die Musik der als Quartet gegründeten Supergroup wurde mit Vokabeln wie Psychedelic Rock, Progressiv Rock oder Art Rock bezeichnet.

Gründungsmitglieder von Pink Floyd waren Syd Barrett, Roger Waters, Nick Mason und Richard Wright. Mit der Verbindung von akustischen Geräuschen und Musik, sowie der visuellen Gestaltung der Plattencover und der Bühnenauftritte lieferte Pink Floyd einen bedeutsamen Beitrag zur Geschichte der Rockmusik. Diese spektakuläre Entwicklung ging einher mit einem gigantischen kommerziellen Erfolg.

Auf diesem Weg wurde das geniale Gründungsmitglied Syd Barrett durch den Gitaristen David Gilmore ersetzt. Nach der letzten Platte "The Final Cut" schied der Sänger und Bassist Rodger Waters aus der Band aus, die fortan als Trio weitermachte.

Das bekannteste Werk der Band dürfte das Konzeptalbum "The Wall" sein. Die ebenso bombastische wie erfolgreiche Schallplatte ist auch der Höhepunkt der Bandgeschichte. In der Folge stieg Rick Wright zwischenzeitlich aus der der Band aus, blieb dieser aber stehts als Gastmusiker erhalten. Musikalisch kann "The Wall" beinahe als erstes Soloalbum von Roger Waters betrachtet werden. Gilmore war mehr oder weniger nur an den Stücken "Run like Hell" und "Comfortably Numb" beteiligt.

Die darauffolgende Schallplatte "The Final Cut" geriet dann entgültig zu einem Roger Waters- Egotrip, was die Spaltung der Band herbeiführte. Bei den eingefleischten Fans kamen die folgenden Soloalben von Rodger Waters sicher besser an als die Pink Floyd-Alben "A Momentary Lapse of Reason" und "The Divison Bell", die aber bei den Verkäufen deutlich vorne lagen.

Klaus-Martin Meyer

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