Amerika - Voll im Trend

Wer keine Angst vor langen Autotouren hat, lernt auf einer Traumroute einen Teil der USA kennen. Da gibt es den kalifornischen Highway Number One, die Sonnen- tour durch Florida, den berühmten Indian Summer in Neuengland oder die wilde Schönheit des Südwestens.
Zu den sicherlich interessantesten Städten der Welt zählen New York, Los Angeles und San Francisco. Diese Städte können beachtliche Besucherzahlen vorweisen.

Ein solcher Urlaub will gut geplant sein: Einschlägige Ratgeber des US-Automobil- Clubs AAA helfen mit Hotel- und Restauranttipps oder Infos zu Campingplätzen weiter.
Zu beachten ist zunächst, dass seit Oktober 2004 nicht nur ein Reisepass verlangt wird, sondern von jedem Einreisenden ein digitaler Zeigefingerabdruck genommen sowie ein digitales Porträtfoto angefertigt wird.

Interessant und hilfreich sind folgende Hinweise: Das US-Mobilnetz arbeitet mit einer Frequenz von 1900 MHz - deshalb können die meisten europäischen Handys nicht ge- nutzt werden, hierfür sind lediglich die Triple-Band-Handys geeignet. Hier ist man gut beraten, sich eine prepaid-Telefonkarte vor Ort zu kaufen.
Um keine Probleme beim Mietwagenverleih zu haben, sollte man den Internationalen Führerschein vorlegen. Häufig ist das Buchen eines Mietwagens vor Reiseantritt von Deutschland aus günstiger. Empfehlenswert ist der Abschluss eines Pauschalpreises mit Zusatzhaftpflichtversicherung und einer Vollkasko ohne Selbstbeteiligung. Übrigens gilt in den USA der Promillewert bei 0,0.

Eine der schönsten Autotouren ist, wie schon erwähnt, die Südwest-Tour. Sehenswert ist dabei ganz besonders Las Vegas in der Wüste von Nevada. Überall glitzert, klickt und leuchtet es. Hat man genug Geld bei den einarmigen Banditen gelassen, geht es los in die Wüste. Die Fahrt über die 221 m hohe Staumauer des Hoover-Damms ist ein grandioses Erlebnis. Aber auch die anschließende Einsamkeit in der staubigen und trockenen Natur beeindruckt. Dann lässt man die Westernstadt Williams an der berühmten Route 66 hinter sich und erreicht die einsame Hochebene des Coconino- Plateaus. Weiter geht es zum Grand Canyon, ein riesiges Loch, vom Colorado in Millionen von Jahren in die Erde eingegraben. Weiter geht es an den Ruinen von Wupatki vorbei, einer ehemaligen Ansiedlung der Sinagua- und Anaszi-Indianer, in deren Nähe Sunset Crater Vulcano mit lavaschwarzer Erde liegt, bis man die Universitätsstadt Flagstaff erreicht mit ihrem bunten Treiben. Indianer lebten auch in den sich südlich befindenden Höhlen des weißen Walnut Canyon. Ein herrlicher Kontrast dazu sind die flammend rot leuchtenden Canyons und Felsen um den Ort Sedona - hier leben viele Künstler und Anhänger der New-Age-Szene.
Wer ausreichend Zeit mitbringt, sollte vielleicht einen Umweg einplanen zum Petrified Forest, zum Navajo-Reservat Canyon de Chelly oder hin zum berühmten Monument Valley mit seinen Monolithen.

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