Skiurlaub

Besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist der Skiurlaub sehr beliebt, weshalb es dann zu überfüllten Skipisten und langen Schlangen an den Skiliften kommt. Besonders in diesem Zeitraum ist der Urlaub in den Skiregionen erheblich teurer. Nach der Ferienzeit, um den sechsten Januar, wird es leerer. Viele Anbieter reagieren mit Preissenkungen und zusätzlichen Extras, wie Versicherungen oder freien Eintritten. Der Preisunterschied kann bis zu einem Drittel betragen.

Wer sicher gehen möchte, dass in der Region während seines Skiurlaubs auch Schnee liegt, sollte auf eine so genannte "Schneegarantie" achten. Diese Garantie wird meistens für Skigebiete gegeben, die oberhalb von 1500 Metern liegen und sogar bis in den März hinein gemacht. Ohne die Schneegarantie ist der Reiseveranstalter bei schlechten Witterungsverhältnissen nicht haftbar zu machen. Sollte der Schnee fehlen, ist einfaches Abreisen nicht möglich, da sich das Wetter ändern könnte. Einfacher ist es, vom Reiseveranstalter Abhilfe zu fordern.

Der Skiurlaub bleibt jedoch ein teures Vergnügen. Gerade in den Europäischen Ländern wie in Österreich, Italien und der Schweiz wurden die Preise stark erhöht. Verhältnismäßig starke Preiserhöhungen gab es bei den Skilift- und Pistenbetreibern, aber auch die Getränke an den Skihütten sind erheblich im Preis gestiegen.

Teuer kann es auch werden, wenn man einen Skiunfall hat. Viele Skiurlauber handeln sehr fahrlässig und überschätzen sich. Sie starten vollkommen untrainiert und unvorbereitet. Dabei kann es zu schweren Verletzungen kommen. Krankenkassen bieten vorab kostenlose Informationen zur richtigen Vorsorge an. Trainingsprogramme kann man an Volkshochschulen und in Fitnessstudios belegen. Durch das Training vor dem Skiurlaub sinkt nicht nur das Verletzungsrisiko, der Spaß am Skiurlaub steigt zusätzlich. Anpassungs- und Koordinationsfähigkeit sowie Ausdauer und Kraft werden von Skifahrern gefordert. Viele Trendsportarten wie Mountainbiking oder Inline-Skating trainieren dies. Beachtet man, dass man sich beim Skilaufen nicht überfordert, indem man die Fahrzeit langsam steigert, kann man das Verletzungsrisiko senken. Für ältere Wintersportler ist zu empfehlen, sich vorher beim Arzt besonders auf Herz und Kreislauf durchchecken zu lassen. Vorsorglich sollte man trotzdem eine extra Reisekrankenversicherung abschließen und sich nicht nur auf die Auslandskrankenscheine verlassen. Viele Ärzte, besonders in Österreich, akzeptieren diese nicht. Die zusätzliche Versicherung erspart einem im Falle eines Unfalls viele Kosten, die die Krankenkassen nicht übernehmen. Am besten ist es, die Versicherung über ein ganzes Jahr abzuschließen, da schwere Verletzungen oft länger dauern als die geplante Urlaubszeit.

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