Kinderkleidung aus Naturtextilien

Es gibt in immer mehr Allergien.

Die unerwartet hohe Zunahme von Allergie- und Neurodermitis-Erkrankungen bei Kindern sollte Eltern aufmerksam werden lassen.

Neurodermitis ist eine Erkrankung, bei der viele Eltern sehr lange nach den Auslösern für akute Entzündungen suchen - ohne jedoch fündig zu werden. Allergien können oftmals gut diagnostiziert werden, was die Auslösender angeht. Warum aber in unserer Zivilisationsgesellschaft immer mehr Erwachsene und Kinder auf alltägliche Stoffe wie z.B. Obst, Hausstaub oder Tierhaare reagieren, ist bisher unbeantwortet geblieben.

Eine Meinung dazu: Irgendwann läuft das Fass "menschlicher Körper" über, und es kommt zu einer Reaktion des Immunsystems - der Allergie.

Wir kommen täglich mit einer Vielzahl künstlich geschaffener Stoffe in Berürung. Ob es die tägliche Nahrung ist, Reinigungs- und Pflegemittel oder Gegenstände, die wir berühren, in allem sind Kunststoffe enthalten. In der EU sind mittlerweile über 10.000 Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln erlaubt. Kein Mensch kann diese überwachen oder auf Wechselwirkungen überprüfen.

Wohlgemerkt, viele Erzeugnisse erleichtern unser Leben und auch lassen sich mit Hilfe von einigen dieser Stoffe Leben retten (z.B. Medikamente), aber trotzdem kann niemand vorhersagen, was diese Menge an - noch nie dag ewesenen - völlig neuen Kunstprodukten auf Dauer bei uns bewirkt. Wir können nur beobachten, dass Allergien erst seit Beginn der Industrialisierung als ernstzunehmende Krankheit auftreten und zunehmend mehr und mehr Menschen - darunter viele Kinder - in unseren Industrienationen darunter zu leiden beginnen. Mittlerweile soll jedes ditte Kind in Deutschland an einer Allergie leiden.

Darum ist es unserer Meinung nach besser, soweit möglich, auf Kunstprodukte zu verzichten. Für unsere Nahrung und Kleidung gibt es jedenfalls Alternativen.

Unsere Kleidung bedeckt großflächig unseren Körper. Mit kaum einem anderen "Stoff" außer Nahrung kommen wir so intensiv in Berührung. Kleidung nimmt unseren Schweiß auf, schützt uns vor UV-Strahlen und sorgt für unser Wohlbefinden, indem sie wärmt oder kühlt, je nach Jahreszeit.

Gerade bei Kinderkleidung sollte man deshalb darauf achten, dass Schadstoffe nicht auf und in die Haut gelangen können. Wir haben im Lauf der Zeit etliche Rückmeldungen erhalten, dass nach der Umstellung auf Naturtextilien Kinder, die unter Neurodermitis litten, Besserung erfahren haben.

Kinderkleidung, bei der man auf chemischen Einsatz bei der Produktion verzichtet, hat von Haus aus keine Probleme, die strengen Kontrollen des IVN zu erfüllen.

Kinderkleidung aus Naturtextilien wird aus nachwachsenden Rohstoffen wie Baumwolle, Wolle, Leinen, Hanf und Seide hergestellt. Bei Naturtextilien werden nur naturbelassene, unbehandelte Garne verwendet. Oder es werden - bei gefärbten Naturtextilien - nur Garne verwendet, die schwermetallfrei und formaldehydfrei sind. Diese Fasern stammen bevorzugt aus kontrolliert biologischer Haltung oder biologischem Anbau. Auch achten viele Hersteller von Kinderkleidung aus Naturtextilien auf minimierte Transportwege und auf eine energiesparende Fertigung.

Naturtextilien werden ohne PVC und Teflon hergestellt. Außerdem kommen noch mehr Naturmaterialien zum Einsatz, wie z.B. bei den Knöpfen.

Doch wie erkennen Eltern beim einkaufen jetzt wirklich gute Naturtextilien? Dafür gibt es mittlerweile einige gute Qualitätszeichen. Als erstes sollte man beim Kauf von Naturtextilien nach dem Qualitätszeichen des Internationlaen Verbandes der Naturtextilwirtschaft e.V. suchen: "IVN zertifiziert - Naturtextil" auch die Zeitschrift "Öko-Test" gibt einem gute Tipps.

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