Nordkorea überfiel vor 55 Jahren den Süden
Am 25. Juni 2005 jährte sich zum 55. Mal die Invasion von Nordkorea auf Südkorea. Die Invasion erfolgte entlang der gemeinsamen Grenze. Der Sicherheitsrad der Vereinten Nationen verurteilte die Invasion damals sogleich als Bruch des Friedens und verlangte eine sofortige Feuerpause. Der Präsident der anti-kommunistischen USA ging noch einen Schritt weiter und verlangte von den alliierten Kräften des Westens die Kommunisten aus dem Norden zurückzuschlagen.
Truman sah in den Handlungen der Führer aus Pjöngjang eine Verletzung der moralischen Prinzipien auf denen die Vereinten Nationen basieren. Die internationale Gemeinschaft wurde durch die Invasion völlig überrascht, obwohl die USA im Rahmen der wirtschaftlichen Kooperation 2000 administrative Mitarbeiter im Süden Koreas stationiert hatten. In keinem anderen Land waren damals so viele derartige Mitarbeiter präsent.
Sieben Kommissionen der United Nations bestätigten den Grenzübertritt der Armeen des Nordens entlang des 38igsten Breitengrades um vier Uhr morgens lokaler Zeit. Die Berichte enthielten auch Informationen von Maschinengewehrfeuer aus vier Yak-Flugzeugen, welches zivile Flugzeuge in der nähe von Seoul zerstörte.
Unterdessen verteidigten nordkoreanische Radiostationen die Angriffe als Verteidigung vor anti-kommunistischen Grenzverletzungen des Südens. Die koreanische Halbinsel war seit Ende des zweiten Weltkrieges und dem gleichzeitigen Rückzug der japanischen Besatzung in den kommunistischen Norden und den kapitalistischen Süden geteilt worden.
Die UDSSR hatten den Norden besetzt während die USA ihre Interessen im Süden wahrten.
Bis heute hat sich an dieser Situation wenig geändert. Beiderseits der Grenzen stehen sich die Armeen beider Länder gegenüber,
so dass weder Mann noch Maus durchschlüpfen kann. Kürzlich schrieb eine deutsche Zeitung, dass im Vergleich dazu, die ehemalige
innerdeutsche Grenze ein Schweizer Käse gewesen sei.
Klaus-Martin Meyer