Osnabrück
Osnabrück ist eine direkt an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen liegende niedersächsische kreisfreie Stadt. Mit über 160.000 Einwohnern ist Osnabrück die drittgrößte Stadt in Niedersachsen. Im Einzugsgebiet der Stadt leben ca. 1,2 Millionen Menschen.
Die Stadt ist Sitz einer Universität sowie einer Fachhochschule. Wichtige Stiftungen wie z.B. die Bundesumwelt Stiftung und die Deutsche Stiftung Friedensforschung residieren in der Stadt.
Die berühmtesten Persönlichkeiten, die die Stadt hervorgebracht hat, sind der Schriftsteller Erich Maria Remarque ("Im Westen nichts Neues"), der Maler Felix Nussbaum, Rudolf Seiters (Bundesminister des Inneren a.D.) und Christian Wulf der aktuelle niedersächsische Ministerpräsident.
Das bekannteste Gebäude der Stadt Osnabrück ist das Rathaus, in dem 1648 der westfälische Friede ausgehandelt wurde, welcher den Dreißigjährigen Krieg beendete. Ein Gebäude aus der jüngeren Vergangenheit hat es allerdings auch schon zu einem gewissen, auch überregionalen Bekanntheitsgrad gebracht. Das Felix-Nussbaum-Haus wurde von dem Stararchitekten Daniel Libeskind erbaut. Libeskind gewann 1995 der Realisierungswettbewerb gegen beinahe 300 Konkurrenten.
2003 errang Osnabrück bundesweites Aufsehen, weil die Stadt in einer Sternumfrage auf dem ersten Platz landete. Gemessen wurde in der Umfrage die Zufriedenheit der Menschen mit ihrer Stadt. Seit dem fahren viele Autos mit dem Kennzeichen OS mit einem Aufkleber durch die Welt auf dem der Slogan "Ich komm zum Glück aus Osnabrück" prangt. Im Jahr 2004 landete Osnabrück mit Platz vier wieder ganz weit vorne. Die Zufriedenheit der Osnabrücker mit ihrer Stadt wird zum Teil auf die gute Luft, die vom Teutoburger Wald herüberweht, zurückgeführt. Was auch immer der Grund für die Zufriedenheit der Menschen in Osnabrück ist, vermutlich haben sich die Osnabrücker am meisten über das Umfrageergebnis gewundert.
Klaus-Martin Meyer