Stillen - die innigste Zeit mit Ihrem Baby
Stillen ist "nur" eine Art der Säuglingsernährung. Falsch! Es ist mehr. Es ist eine innige Beziehung zwischen Mutter und Kind, welche gerade in den Monaten nach der Geburt seelisch und körperlich wichtig ist für Baby und Mama. Ein gesundes Rundum-Sorglos-Paket für den Säugling, bei dem er alles bekommt, was er zum Leben braucht. Mutters Wärme und Zuwendung, ein Blick in Mamas Augen und ihre wohlbekannte beruhigende Stimme - das Baby erfährt Trost, Zärtlichkeit und Geborgenheit, und das hautnah. Es gibt kaum einen intensiveren Kontakt zwischen Mutter und Kind als beim Stillen. Diese intensive Zuwendung ist eine wichtige Basis für eine vertraute Mutter-Kind-Beziehung. Ganz wichtig ist aber auch, dass die Mama Freude am Stillen hat, denn ein Säugling merkt genau, ob man mit Gedanken und Gefühlen bei ihm ist.
Ein wichtiger Tipp: Ein Stillkissen schont Mamas Rücken und fördert die richtige Anlegetechnik.
Praktischer und gesünder geht es nicht. Die wichtigste Voraussetzung ist Gelassenheit. Dann kann man die
Unabhängigkeit von Flaschen & Co. in vollen Zügen genießen. Gelassenheit ist einfach gesagt, wenn den jungen Mamas
oftmals (vor allem von den Omas) gesagt wird: "Das arme Kind wird doch gar nicht satt. Gib dem Baby mal was
Ordentliches!"
Aber keine Angst - es ist alles da, was Baby braucht, perfekt temperiert und auch noch hübsch verpackt.
Die Muttermilch ändert sich und passt sich optimal den Bedürfnissen des Säuglings an. Wächst das Kind, ist die Milch gehaltvoller, ist Ihr Schatz krank, wird Schonkost produziert. Selbst auf warme Sommertage reagiert Milchbar "Mama" prompt und stellt wässrigere Muttermilch her. Selbst in den ersten Lebenstagen Ihres Neugeborenen müssen sie keine Angst haben, Ihr kleiner Schatz könnte verhungern. Baby hat ausreichend Fettreserven angelegt, um die Zeit, bis die Milch richtig fließt, zu überbrücken. Ein paar Tröpfchen Vormilch sind ausreichend für das Kleine, alles andere würde den sensiblen Verdauungsapparat überfordern. Selbst Stillkrisen kann man mit Ruhe und Gelassenheit gut überstehen. Diese Krisen kommen schubartig, wenn Ihr Kind wächst. Ungefähr mit 3 Wochen, 6 Wochen und 3 Monaten. Baby will dann ständig an die Brust, möchte dauernd trinken und ist unruhig und quengelig. Sie haben Bedenken, dass die Milch nicht mehr reicht.
Unser Tipp: Bleiben Sie gelassen. Diese Phasen sind schlimm Aber seien Sie sicher, es pendelt sich wieder ein.
Legen Sie Ihr Kleines öfters an, tragen Sie es herum, um Ihren Rücken zu schonen, besorgen Sie sich ein
Tragetuch -
das wird Ihnen auch in anderen Situationen eine große Hilfe sein.Abschließend sei zu sagen:
Wer sein Kind bei Bedarf stillt, es anlegt, wenn es Hunger hat, kann nichts falsch machen. Öfter anlegen fördert
die Milchproduktion, weniger reduziert sie. Bei Problemen sind Nachsorgehebamme oder Stillberaterin gute
Ansprechpartner.