IPTV - das Internetfernsehen

Was ist eigentlich IPTV? Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit den Voraussetzungen und Grundlagen, die für das Internetfernsehen erforderlich sind.
Während der diesjährigen Funkausstellung in Berlin IFA Anfang September wird IPTV sicherlich eines der besonderen Themen sein, denn viele Besucher interessieren sich gezielt für den Einstieg in die neue, multimediale Welt des Internetfernsehens.
Prinzipiell unterscheidet man zwischen zwei Varianten IPTV - und zwar der Übertragung des Fernsehprogrammes über eine Internetleitung sowie eine Set-Top-Box in einem geschlossenen System. Darüber hinaus gibt es auch noch das Web-TV. Mittels IPTV werden Bewegtbilder über das Internetprotokoll verbreitet, also mittels Internet-Transfer-Standard. Somit erhält man mehr Kanäle auf allen das Internet-Protokoll beherrschenden Geräten. Damit kann man nun unglaublich viele Kanäle empfangen, auch so genannte Spartenkanäle für beispielsweise bestimmte Sportarten, Wellness, Reise oder Hobbys. Aktuell ist die Verbreitung allerdings in Deutschland auf ca. 35.000 Haushalte begrenzt.

Die Deutsche Telekom hat jedoch ihr Angebot auf ADSL2+-Anschlüsse im Bereich IPTV erweitert. Dabei handelt es sich um schnelle DSL-Anschlüsse mit 16.000 KBit/s, so dass ein erweiterter Kundenkreis nun IPTV nutzen kann. Allerdings sind die Datenraten beim hochauflösenden HDTV (HDTV ist die Abkürzung für High Definition TV, ein weltweiter digitaler TV-Standard im Breitwandformat mit exzellenten Konturen, großer Tiefenschärfe und hervorragender Farbqualität.) so hoch, dass lediglich VDSL-Kunden (die Übertragung mit VDSL ist noch schneller als die mit ADSL (16 MBit/s) und liegt bei 25 MBit/s bis hin zu 52 MBit/s) diese Möglichkeit gegeben ist. Die Telekom arbeitet zurzeit an der Umrüstung auf VDSL, um Marktanteile zu behalten und neue zu gewinnen. Dem Kunden wird mittelfristig ein Angebotspaket zur Verfügung stehen, welches Internet, Telefonie (VoIP) und Fernsehempfang beinhaltet. Dann ist nicht nur der Emfpang der bekannten Fernsehsender möglich, sondern aus einer digitalen Videothek können Filme ausgesucht werden (Video on Demand).
Zwischen VDSL-Netz und Fernseher (der jedoch auch optimalerweise eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel darstellen können sollte, ein so genanntes Full-HDTV-Gerät) muss lediglich ein Media-Receiver geschaltet werden. Mehrere Video-Eingänge bzw. -ausgänge sind über dieses Gerät verfügbar. Eine HDMI-Schnittstelle ist HDTV-fähig.
Die Bezeichnung Tripleplay steht für diese Kombination aus TV, Internet und telefonieren über eine Leitung.

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