Suchmaschinen-Position verbessern

Eine gute Suchmaschinen-Position setzt verschiedene Dinge voraus. Einmal muss die Grundstruktur "stimmen", d.h.,die Besinnung auf die Anwendung der eigentlichen Techniken, für die das Web geschaffen wurde, muss im Vordergrund stehen.

Das bedeutet Verzicht auf alles, was nur im Browser passiert und von allen anderen Programmen, die für die Verarbeitung von strukturierter Information entwickelt wurden [hierzu gehören auch Suchmaschinen-Spider], zwangsläufig ignoriert wird.

Ignoriert werden damit die Präsentation, das Layout und die Farbe der Gestaltung. Zwangsläufig werden diese Dinge ignoriert, weil sie keinen eigentlichen Informationswert besitzen - oder weil sie durch Zusatzprogramme, die nicht der Kontrolle der Anwendungen unterliegen, ausgeführt werden. Zu dieser Gruppe zählen z.B. Flash, JavaScript und ActiveX.

Einsatz dieser Dinge auf einer Web-Präsenz hat zur Folge, dass die Möglichkeit der Bewertung der Seiten reduziert oder ganz verhindert wird. Sie hat zusätzlich den Effekt, dass die Präsenz nur von einem Teil der Anwender benutzt werden kann.

Aus technischer Sicht den Standards entsprechende und einfach gehaltene HTML-Seiten mit strukturiertem Text sind eindeutig im Vorteil.

Den auf den Text von Webseiten begrenzten Inhalt kann man als "Selbstdarstellung" betrachten, d.h., was Sie über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte aussagen.

Darüber hinaus muss die "Einbindung" einer Site [eine Sammlung von Seiten oder HTML-Dokumenten] ins Netz "stimmen", da alle großen Suchmaschinen seit Jahren den Faktor Linkpopularität berücksichtigen.

Linkpopularität kann verglichen werden mit Ihrem Ruf oder Ihrem Ansehen in den Augen anderer Site-Betreiber. Wobei der Vergleich natürlich hinkt: Suchmaschinen erkennen mitnichten, ob eine ausgedrückte Meinung Lob oder Tadel enthält. Sondern nur die Tatsache, dass etwas gesagt wurde. Und welche Worte dabei benutzt werden.

Der Ruf oder das Ansehen setzt sich zusammen aus möglichst vielen Links fremder Seiten, die auf eine Ihrer Seiten linken oder verweisen. Genauso wichtig wie die Tatsache, dass ein Link auf Ihre Site existiert, ist dabei der Linktext, d.h. der anklickbare Text, der dazu führt, dass die Zielseite geladen wird.

Bei der Linkpopularitäts-Berechnung wird festgehalten, wie viele Seiten auf eine Zielseite verlinken, und welche Linkpopularität die verlinkenden Seiten selbst besitzen. Linkpopularität kann daher nur iterativ und zyklisch berechnet werden, da man für die Berechnung, bei der der "Wert" jeder einzelnen Seite ermittelt wird, selbst einen statischen Datenbestand benötigt. Diesen Aspekt der Linkpopularität bezeichnet man als "statische Linkpopularität" [bei Google Pagerank genannt].

Bei der Linkpopularitäts-Berechnung wird außerdem notiert, welche Formulierung als Linktext zum Einsatz kommt. Diese Linktexte von anderen Seiten werden bei der Bewertung Ihrer Seiten "Teil des Inhalts". Auch wenn die Formulierung selbst nicht ein einziges Mal in der Zielseite enthalten ist, kann diese dadurch gut gefunden werden, wenn eine ausreichend große Zahl von Links mit einem entsprechendem Text auf eine Seite verlinken. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die Linktexte variiert werden. Immer gleiche Linktexte werden von Google als unnatürlich angesehen und führen zu einer Abstrafung der Site.

Diesen Aspekt nennt man "dynamische Linkpopularität", da sie von außen beeinflusst werden kann.

Diese Faktoren, Site- und Seitenbeschaffenheit einerseits sowie statische und dynamische Linkpopularität andererseits, sind für die Bewertung Ihrer Seiten ausschlaggebend. Sie helfen, eine Site aus der "Versenkung" nach oben zu fördern, sichtbar zu machen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Faktoren, die der späteren "Feinabstimmung" dienen.

Während man für Formulierungen, die nur in vergleichsweise wenigen Seiten enthalten sind, auch gefunden werden kann, wenn nur geringe oder keine Linkpopularität vorhanden ist, wird es umso schwieriger, für Formulierungen gefunden zu werden, je höher die für eine Suchformulierung gelieferte Ergebniszahl wird.

Statische Linkpopularität [d.h. die Zahl und der Wert eingehender Links von fremden und ggf. auch eigenen Seiten] führt dazu, dass der Inhalt Ihrer Seiten "wichtiger" wird.

Dynamische Linkpopularität, d.h. eine große Zahl von relevanten Linktexten, führt dazu, dass "externe Inhalte" ebenfalls an Gewicht gewinnen und Ihre Seiten auch dann gefunden werden, wenn die gesuchte Formulierung selten oder überhaupt nicht in der Zielseite enthalten ist.

Während aber eine zu hohe Wiederholung eines Suchbegriffs oder einer Formulierung im Seiteninhalt sofort Warnlämpchen aufleuchten lässt und die Seite als minderwertigen Spam einstuft, werden die Linktexte von außen nicht gefiltert oder begrenzt.

Mit anderen Worten:
Sie können die "Gesamt-Worthäufigkeit" für eine Formulierung grenzenlos in die Höhe treiben, wenn Sie eine möglichst große Zahl von Site-Betreibern dazu verleiten können, mit einer Formulierung, die von Ihren potentiellen Kunden gesucht wird, Links auf eine relevante Seite Ihrer Site zu setzen. Allerdings ist hierbei auch auf eine Vielfalt der Linktexte zu achten. Immer gleiche Linktexte werden von den Suchmaschinen als manipuliert betrachtet und führen zur Abwertung.

Optimal ist ein Mix aus perfekter Site- und Seitenstruktur, der durch hohe statische und dynamische Linkpopularität gestützt wird.

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