Plastische Chirurgie

Plastische Chirurgie ist eine Frage des medizinischen Know-Hows

Wenn man die plastische Chirurgie mit ihren heutigen Möglichkeiten betrachtet, sollte man vor allen Dingen eines nicht vergessen: Medizinische Eingriffe dieser Art erfordern medizinisches Know-How auf dem neuesten Stand.

Wie oft geschieht es, dass Urologen, Gynäkologen oder Allgemeinmediziner sich selbst mit dem Etikett des Schönheitschirurgen schmücken? Doch in solchen Fällen sollte Vorsicht geboten sein. Nicht umsonst sind Ärzte spezialisiert auf ihren jeweiligen Bereich. So wird ein Patient bei Blinddarmbeschwerden auch keinen Zahnarzt konsultieren.
Dementsprechend sollte ein Patient darauf achten, sich nur in die Hände erfahrener Fachärzte für plastische Chirurgie zu begeben. Auch die stetige Weiterbildung der Ärzteteams ist dabei ein guter Indikator für hohe Qualität. Richtlinien und erste Hinweise geben hier einschlägige Fachgesellschaften, die dafür sorgen, dass die plastische Chirurgie Qualität und Sorgfalt nie aus dem Auge verliert.

Wie kann man darüber hinaus noch sichergehen, dass der Eingriff im Bereich der ästhetischen bzw. rekonstruktiven Chirurgie die besten Aussichten auf Erfolg ohne Komplikationen hat?

Neben der Ausbildung und dem Wissensstand des OP-Teams ist ein weiterer wichtiger Faktor die Hygiene. Man sollte im eigenen Interesse darauf achten, dass Hygienemaßnahmen im gewählten Institut von unabhängigen Stellen zertifiziert sind. Nur so kann man gewährleisten, dass sich gefährliche bakterielle Infektionen nicht einstellen. Oft hört man dies von Operationen, die von unerfahrenen Ärzten unter unzureichenden hygienischen Bedingungen durchgeführt werden. Dieses Risiko kann man im Vorfeld in der Regel ausschließen.

Ebenfalls sinnvoll ist eine Information im Vorfeld darüber, welche Regeln und Qualitätsstandards ein Institut seinen Ärzten und Fachkräften auferlegt. So zeichnen sich zuverlässige Teams unter anderem dadurch aus, dass sie auf mögliche Risiken hinweisen und im Zweifelsfall von einem Eingriff abraten, wenn das Risiko für den Patienten nicht einschätzbar oder zu hoch ist. Die Sicherheit des Patienten sowie sein physisches und psychisches Wohlbefinden sollten für die plastische Chirurgie im Vordergrund stehen.

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