Was ist Thai Massage? Teil 2
Thai Massage ist eine Form der Behandlung die, wie die meisten Heilsysteme Asiens, auf der Lehre des Engergieflusses zwischen charakteristischen Punkten an der Oberfläche des Körpers und den Organen im Inneren basiert.
n Thailand wird die Thai Massage in erster Linie als Arbeit mit Energie und nicht so sehr als Arbeit mit dem physischen Körper betrachtet. Die Ursache dafür ist darin zu sehen, dass der Therapeut für traditionelle Thai Massage nicht primär durch anatomische Strukturen beziehungsweise physiologische Regeln geführt wird. Er lässt sich vielmehr vom komplexen Geflecht der Energielinien des Körpers leiten. Auch die in der Thai Massage praktizierten Yoga Stellungen werden in erster Linie unter dem Blickwinkel der energetischen Wirkung betrachtet. Ein zusätzlicher Effekt ist die Verbesserung der Flexibilität und Stärke des Körpers.
In der altindischen Yoga Tradition wird die Energie, deren Fluss hier verbessert wird, Prana genannt. In der traditionellen chinesischen Medizin heißt sie Chi und in Thailand Palang Sak. Prana wird als eine nicht sichtbare und stille Kraft beschrieben, die in allem Wirkung zeigt was existiert. Prana ist in der Nahrung, im Wasser und in der Luft enthalten. Prana existiert innerhalb und außerhalb des Körpers als ein beziehungsreiches Geflecht von Lebenskraft. Die indische Yoga Lehre besagt, dass unsere Existenz ohne diese lebenswichtige Kraft nicht möglich wäre. Auf der Lehre von dieser Energie und den unsichtbaren Kanälen durch unseren Körper, den Energielinien, basiert auch die Thai Massage.
Dieser Artikel ist eine Fortsetzung des ersten Teils aus der Artikelreihe "Was ist Thai Massage" und wird Ihnen präsentiert von THAILIN, zertifiziertes Institut für traditionelle Thai Massage Berlin.