Der Klimawandel und seine Folgen

Ist unsere Erde noch zu retten?

Neuste Untersuchungen zeigen, dass ein Klimawandel sich unter Umständen nicht langsam, sondern sprunghaft und sehr schnell vollziehen könnte. Die stetige Erwärmung der Atmosphäre könnte ab einer bestimmten Temperatur eine plötzliche Lähmung und Ablenkung der großen Meeresströmungen mit sich ziehen. Sollte der Golfstrom dabei seine Richtung und Kraft verlieren, hätte das katastrophale Konsequenzen für Europa und Nordamerika.

Die Temperaturen könnten innerhalb kurzer Zeit um rund 10° Celsius sinken, Schneestürme und Dürren wären an der Tagesordnung. Skandinavien würde sich in eine Eiswüste verwandeln, in Australien, Südafrika und Südamerika hingegen wäre Temperaturanstieg von mehr als 10° C möglich. Die Anzeichen das uns eine Klimakatastrophe droht, sind deutlich. So war der Zeitraum von 1990 bis 2000 auf der Nordhalbkugel der wärmste in den vergangenen 1000 Jahren. Der Meeresspiegel ist in den vergangenen 100 Jahren um etwa 15 Zentimeter gestiegen. Der Gehalt von CO2 in der Atmosphäre ist noch nie so hoch gewesen wie heute, und dieser alarmierende Wert wird weiter in die Höhe gehen.

Auch das Eis in der Arktis wird immer dünner und ist inzwischen nur noch halb so dick wie vor 50 Jahren. Die Menschen in südlichen Ländern müssen sich an immer stärkere und länger anhaltende Hitzeperioden oder an sintflutartige Regenfälle, die schwere Überschwemmungen und Erdrutsche nach sich ziehen gewöhnen. Die tropischen Ozeane erwärmen sich sehr stark, was zu einem bisher nicht abschätzbarem Korallensterben geführt hat. All dies sind Anzeichen des globalen Klimawandel, doch diese Zeichen werden von vielen Politikern und vom Großteil der Menschheit noch immer zum ignoriert.

Es ist nicht zu spät,
noch können wir unser Klima auf einem Niveau stabilisieren und die schlimmsten Klimakatastrophen verhindern. Doch dazu bedarf es einer langfristigen Strategie zum Abbau des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen, der innerhalb der kommenden Jahre auf ein Minimum der heutigen Menge sinken muss. Dies wird allerdings nur möglich sein, wenn sich die wirtschaftlichen und politischen Interessen in unserer Gesellschaft ändern.

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