Die Kunst des Lebens
Berührt vom Leiden seiner Mitmenschen machte sich vor 2550 Jahren ein junger Mann namens Siddharta auf, um die Ursachen für das Leid zu ergründen und einen Weg zum dauerhaften Glück zu finden. Er ging in die Lehren verschiedener philosophischer Meister der damaligen indischen Hochkultur, wandte sich aber wieder ab, als er die gelehrte Kunst gut beherrschte und trotzdem den Weg zum Glück dort nicht finden konnte.
Nachdem er sich auf diese Weise einigen geistigen Richtungen angeschlossen hatte und immer wieder bemerkte, sein Ziel so nicht zu erreichen, erlangte er schließlich die Erkenntnis über das Wesen von Glück und Unglück durch eine sehr tiefe Meditation, die über Tage dauerte, und die aufgrund der erlernten Konzentrationskraft in seinen schon ausgeübten Ausbildungen besonders intensiv war.
Er empfand größte Liebe, Freude und Furchtlosigkeit in ungekannter Intensität und dieser Zustand verließ ihn seitdem nie wieder. Zu diesem Zeitpunkt war er 35 Jahre alt und viele Menschen seiner Zeit bemerkten die starke positive Kraft, die von ihm ausging und wollten lernen, so zu werden wie er. Sie gaben ihm den Namen Buddha, was in ihrer Sprache "der Erwachte" hieß.
Buddha lehrte 50 Jahre lang, wie man Glück erlangen und Leid vermeiden kann. Er lehrte, wie man Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt. Er zeigte auf, welche Handlungen von Körper, Rede oder Geist zu Leid führen und welche zu Glück, und erklärte ausführlich welche Ursachen welche Ergebnisse bringen.
Zu diesen Belehrungen bot er Methoden an, die die Kraft schenken, trotz starker Gefühle noch immer positiv, klar und sinnvoll handeln zu können. Er zeigte Meditationen, die die ewig plappernden Gedanken beruhigen und jeder, der es probierte, konnte bemerken, dass, als diese zur Ruhe kamen, Freude und Liebe durch sie hindurch schienen. Obendrein zeigte er, welche Sichtweisen sinnvoll seien und gab viele Erklärungen, die erst die heutige Wissenschaft als Wahrheit belegen konnte.
Man nennt Buddhismus eine Erfahrungsreligion (und nicht Glaubensreligion) - weil man alles im Buddhismus kritisch hinterfragen darf und sogar sollte, und weil jeder, wendet er die Methoden an, die gleichen Erfahrungen macht, wie Siddharta selbst. Buddha wollte nichts anderes, als dass seine Schüler ebenso glücklich, furchtlos und liebevoll werden wie er.
Seine Belehrungen sind bis heute überliefert und folgt man seinen Methoden, kann man auch heute noch die gleichen Erfahrungen machen wie er und da sie direkt auf den eigenen Geist zielen, sind sie von jeglicher Kultur und jedem Zeitgeist unabhängig
Verfasser: Frank Speth
Original sorbische Ostereier. Jedes Ei ist ein Unikat. Herstellung in verschiedenen Techniken.