Armbanduhren
Armbanduhren sind weitaus mehr als nur einfache Instrumente zur Feststellung und Messung der Zeit. Anhand einer Uhr kann bereits eine gute Aussage über Charakter und Persönlichkeit des Trägers getroffen werden.
Was diese Armbanduhren betrifft, so handelt es sich dabei weniger um billige Quartzuhren, sondern mehr um teure und luxuriöse Zeitmessinstrumente wie Chronographen, Taucher- und Fliegeruhren. Obwohl diese Uhren im ursprünglichen Sinn einen bestimmten Nutzen erfüllen sollen und gleichzeitig spezifischen Beanspruchungen widerstehen müssen, so werden sie doch eher als Prestigeobjekt erworben und getragen.
Liebhaber und Sammler dieser Uhren legen großen Wert auf ein mechanisches Uhrwerk. Die häufig speziell für ein Uhrenmodell
entwickelten Uhrwerke sind allesamt Meisterstücke der Uhrmacherkunst und werden größtenteils handgefertigt.
Die Produktionsdauer der meist in der Schweiz gefertigten Uhrwerke kann zwischen Tagen und Monaten liegen.
Wer über einen oder mehrere solch edler Zeitmesser verfügt, der muss diese regelmäßig alle ein bis drei Jahre warten lassen. Eine Wartung umfasst, je nach Hersteller und Uhrenmodell, eine Überprüfung auf Zeitabweichung, Austausch von Dichtungen und anderen Verschleißteilen, das Ölen und Schmieren bestimmter Teile und eine Überprüfung auf Wasserdichtheit. Oft empfiehlt es sich auch, das Uhrengehäuse und gegebenenfalls das Armband aufpolieren zu lassen.
Längst sind Luxusuhren keine Männerdomäne mehr. Immer häufiger trifft man auch Damen an, die eine "schwere Breitling" am Handgelenk tragen. Die Manufakturen haben längst darauf reagiert - es werden in zunehmender Anzahl auch immer mehr Damenmodelle produziert, die lediglich im Durchmesser ein wenig kleiner ausfallen.